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labfolder GmbH

Obwohl die High-Tech-Geräte in Forschungslaboren heute vor allem digitale Daten produzieren, werden für Planung und Dokumentation der Forschung häufig noch in Laborbücher aus Papier verwendet. Die Nachteile sind offensichtlich: Individuell und dezentral geführte Datensammlungen lassen sich nur schlecht durchsuchen und eignen sich nicht für übergreifende Auswertungen, Austausch und Veröffentlichung.

labfolder bietet eine digitale Alternative: Mit dem webbasiertes Laborbuch können Forscher komplexe experimentelle Prozesse in einzelnen Bausteinen abbilden und die Bausteine immer wieder neu zusammenfügen. So werden die Experimente verständlicher und vergleichbarer, sie können mit geringem Aufwand wiederholt, variiert und statistisch analysiert werden. Damit schafft labfolder die längst überfälligen Voraussetzungen für Big Data-Anwendungen. Die Plattform beschränkt sich aber nicht auf die strukturierte Dokumentation: Die Anwender können ihre Ergebnisse auch austauschen und publizieren oder bei Bedarf nur selektiv für leseberechtigte Personen und Gruppen öffnen. So wird auch das Wissen verwertet, das bisher nutzlos in den Laborbücher aus Papier verblieb. Die Benutzerführung ist einfach und intuitiv. Dank des „Freemium-Preismodells“ sind Basisdienste gratis, der Nutzer zahlt nur für Premium-Funktionen..

labfolder wird durch ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. Unterstützung erhalten die Molekularbiologen Simon Bungers und Florian Hauer und der Software-Architekt Matthias Schäffner auch von profund, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin. Mentor des Teams ist Prof. Dr. Christof Schütte vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin.

www.labfolder.net
 
 
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